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Eigenerwärmung des Temperatursensor SMT 160-30 bei Ein- und Mehrkanalapplikationen

Wie bei allen Temperatur-Sensoren muß der Sensor von einem Strom durchflossen werden. Dieser Meßstrom erzeugt eine Verlustleistung und somit Wärme am Sensor. Es kommt zu einer höheren Temperaturanzeige. Die Eigenerwärmung hängt von verschiedenen Faktoren ab - unter anderem davon, in welchem Maß die erzeugte Verlustleistung vom Medium abgeführt werden kann. Die Verlustleistung des SMT 160-30 beträgt 1 mW, was zu einer Eigenerwärmung von 0,1 bis 0,5 °C ( abhängig von der Montage) führt. Dieses Problem kann durch einfaches Schalten (bzw. Multiplexen bei Mehrkanalapplikationen) der Versorgungsspannung minimiert werden.

 

Bild 3 zeigt, wie man durch Multiplexen der Versorgungsspannung Strom spart und die Eigenerwärmung der Sensoren so gering wie möglich hält.

Bei der dargestellten Schaltung ist es wichtig, den MAX485 DE Pin über einen "pulldown" Widerstand an Masse zu legen, weil nur dann die Treiberausgangsstufe beim Abschalten von Vcc im hochohmigen "tristate" Zustand ist.

Als Multiplexer kann man im einfachsten Fall einen mechanischen Umschalter einsetzen. Dies ist jedoch hinsichtlich des Verschleißes ungünstig. Besser sind verschleißfreie Halbleiterschalter. Man sollte dabei auf einen niedrigen Bahnwiderstand achten, um den Spannungsabfall über dem Schalter gering zu halten.

Abb. 3 Mehrere SMT160-30 /MAX485 Kombinationen an gemeinsamem RS485 BUS