Sollten Sie sich die obige Frage stellen, so wird Ihnen diese Webseite den Nutzen von Schutzgläsern aufzeigen. Aus dem Begriff Schutzglas lässt sich schon vermuten was dieses Glas bewirkt. Zum einen schützt ein Schutzglas die Bildschirm-Oberfläche am Display vor mechanischen Einwirkungen, zum anderen bietet ein Schutzglas einen wirksamen Schutz gegen die Blendung jeglicher Leuchtquellen.
Andere Bezeichnungen für Schutzglas sind: Frontglas, Coverglas, Außenglas, Frontscheibe.
Häufig sind Informationen, die auf Displays gezeigt werden, nicht lesbar. Schuld daran ist meist das Tageslicht bzw. helle Leuchtquellen wie Neonröhren etc.
Ärgerlich ist es, wenn man für viel Geld eine Informationsquelle - das kann ein Fahrkartenautomat, eine Bedienanzeige usw. sein - erschaffen hat und der Inhalt auf dem Display ist dann kaum lesbar!
An dieser Stelle kann ein Coverglas das Versagen eines Gerätes verhindern. Mit modernen technologischen Verfahren können Frontgläser hergestellt werden, die nicht mehr blenden und spiegeln - die Informationen auf dem Display bleiben somit lesbar.
Solch ein Coverglas kann auch für Touchscreens eingesetzt werden. Speziell ein Projected Capacitive Touchscreen ist hervorragend geeignet für den Einsatz mit einem Schutzglas.
Die Farbgebung ist ebenso wie die Formveränderung und die mechanische Bearbeitung für Glas- und Kunststoffanwendungen von entscheidender Bedeutung. Außerdem ist die Beherrschung hochpräziser Drucktechniken, wie Siebdruck, Laserprinting und Tampondruck, ein großer Vorteil. Die Produkte zeichnen sich durch Genauigkeit in Bezug auf Farbtreue und Dimensionstoleranz aus; beispielsweise bei Zweikomponentenfarben, UV-aushärtenden Farben, keramischen Einbrennfarben oder elektrisch leitfähigen Farben.
Sowohl auf die Optik, wie auch auf die Nutzungseigenschaften wird großen Wert gelegt. Für Ihre Anforderung finden wir die richtige Lösung bezüglich Kratzfestigkeit, chemischer Widerstandsfähigkeit, Farbbrillanz sowie der Licht- und Temperaturbeständigkeit.
Einen Vandalismus-Schutz bieten laminierte Gläser und Kunststoff-Glas-Verbunde ebenso wie Splitter-Schutz bei Bruch. Diese erlauben auch den Einbau bzw. das Laminieren von zusätzlichen Funktionsschichten (Modifikation von Reflexion, Transmission und elektrischer Leitfähigkeit).
Kratzfeste Displayfilter, Umweltstabile Frontscheiben für Anzeigesysteme und allgemeine Splitterschutzanwendungen gehören zu den möglichen Anwendungen für Laminate.
Die optischen Eigenschaften von Glas und Kunststoff können durch spezielle Folien ausschlaggebend beeinflusst werden. Diese extrem dünnen Spezialfolien werden unter Reinraumbedingungen in modernsten Produktionsreinräumen aufgebracht und können damit anspruchsvollsten Erwartungen in Bezug auf optische Qualität standhalten.
Nur gutes Ätzglas bietet für die Displayindustrie besondere Vorteile wie Glanzreduktion, Bildschärfe (Resolution), Feinheit der Ätzung, Kratzfestigkeit und Witterungsbeständigkeit.
In der Herstellung erfolgt eine sehr feinstrukturierte Oberflächenveränderung des Glases ohne die Glasstruktur damit zu verändern. Da dies keine einfache Beschichtung ist, bleibt die Displayoberfläche auch unter extremen Bedingungen ideal für den Einsatz industrieller Displays. Das Ätzglas kann wie übliches Floatglas weiterverarbeitet werden.
Splitter-Schutz bei Bruch und Vandalismus-Schutz bieten laminierte Gläser und Kunststoff-Glas-Verbunde. Die Biegebruchfestigkeit wird dabei grundsätzlich nicht verändert.
Vorspannen
Bei immer mehr Produkten werden gehärtete Gläser für Schlag- oder Splitterschutz verwendet, sei es aus Sicherheitsgründen oder weil eine reduzierte Glasdicke bei gleicher Festigkeit hilft Energie einzusparen.
Durch thermisches oder chemisches Vorspannen und das Laminieren mehrerer Gläser zu einem schlagfesten Glasverbund (Verbundsicherheitsglas – VSG) können auch extreme Anforderungen erfüllt werden. Das ist unabhängig von einer Forderung nach Einscheibensicherheitsglas (ESG) oder einer Beibehaltung der optischen Eigenschaften.
Bei dünnen Gläsern, deren optische Eigenschaften unverändert bleiben sollen, wird vor allem das chemische Vorspannen angewandt. Das chemische Vorspannen ermöglicht eine Erhöhung der Biegebruchfestigkeit um ein vielfaches im Vergleich zum normalen Floatglas.
Bei dickeren Gläsern (ab 3 mm) wird das thermische Vorspannen eingesetzt, welches ebenso wie das chemische Vorspannen die Biegebruchfestigkeit bedeutend erhöht. Im Gegensatz zum chemischen Vorspannen werden beim thermischen Vorspannen Druckverhältnisse erzeugt, die bei Bruch des Glases einen echten kleinkrümeligen Bruch erzeugen, welcher die Verletzungsgefahr ausschließt. Im Unterschied dazu erhöht das chemische Vorspannen die Biegebruchfestigkeit, führt aber immer noch zu einem Splitterbruch, bei dem große Glassplitter zurückbleiben.
