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Muster im Labor

Das Bild rechts zeigt den Aufbau im Labor.

Links speist ein Rechner ein DVI-Signal über Kupferkabel ein, in der Mitte und rechts sind beispielhaft zwei Repeater aufgebaut. Deutlich erkennbar sind die Duplex-Stecker für ein- und ausgehende Glasfasern und daneben die DVI-Buchsen für zwei lokale Displays. Die zum Ringe aufgewickelte Glasfaserstrecke im Laboraufbau ist 100m lang.

 

Repeater

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In jedem Waggon befindet sich ein Repeater.

Er nimmt das über Glasfaser angelieferte Signal entgegen. Ein optischer Receiver wandelt das Signal in ein serielles elektrisches Signal, das durch einen De-Multiplexer anschließend wieder in "paralleler" Form des DVI-Signals zur Verfügung steht. An diesem Punkt wird das Signal für die lokalen Displays abgezweigt. Der durchgehende Strang wandelt das Signal genau wie beim Signalkonverter beschrieben zurück.

Der Vorteil dieser aufwändig erscheinenden Methode liegt darin, dass bei der Serialisierung der Takt neu generiert wird. Dadurch kumuliert ein Taktjitter nicht im Lauf der Übertragungsstrecke, sondern bleibt immer minimal, so dass auch das letzte Display in der Kette ein einwandfreies Signal empfangen kann.

 

Signalkonverter

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Der Signalkonverter befindet sich in räumlicher Nähe zum Rechner. Er nimmt das DVI-Signal über Kupferkabel entgegen und bereitet es für die optische Übertragung auf. Dazu werden die DVI-Daten mit hoher Taktrate serialisiert und an den optischen Transmitter weitergeleitet. An dessen Ausgang beginnt die "Daisy-Chain", die Kette der hintereinandergeschalteten Displays.

 

 

Implementierung

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Um die Forderung des Lastenheftes zu erfüllen, wurde als Übertragungsmedium eine Single-Mode Glasfaser ausgewählt. Zwei Fasern im Duplex-Betrieb bieten ausreichend Bandbreite für die Übertragung hochaufgelöster Inhalte. In jedem Wagen nimmt ein Repeater die Glasfaser auf, zweigt das Signal zur Ansteuerung der lokalen Displays an, und reicht es über Glasfaser weiter zum nächsten Wagen.

 

 

Struktur

Die typischen Forderungen eines Lastenheftes für die Bildübertragung sind:

  • robuste Technik
  • unkritische Leitungsverlegung
  • Übertragung in möglichst wenig Adern
  • Hohe Kaskadierbarkeit
  • Unempfindlichkeit gegenüber elektrischen Störgrößen wie Potentialunterschieden und Einstrahlungen

Als Bildgeber soll ein PC verwendet werden, der die Daten über eine Standard-DVI-Schnittstelle ausgibt. Jeder Monitor hat einen Signaleingang und einen Ausgang, an dem das Signal zum nächsten Glied der Kette weiter geleitet wird.

TFT Daisy Chain - Ansteuerung vieler Displays mit gleichem Inhalt

Dieser Artikel stellt eine Lösung zur Ansteuerung vieler Displays vor, die gleichartigen Inhalt anzeigen sollen und in einer Linie hintereinandergeschaltet sind.

 

Anwendungen dafür sind z.B.

  • Fahrpläne auf Zug- und Bus-Bahnhöfen, Flugpläne
  • Menükarten in Schnellrestaurants
  • Werbung auf öffentlichen Plätzen, in Einkaufszentren, Bahnhöfen, Parkhäusern
  • Multimedia auf Messen
  • "In Seat Entertainment" in Verkehrsmitteln
  • Informationen in Zügen: Werbung, Fahrpläne

 

Der Inhalt ist durch die bildgebende Quelle bestimmt, es können statische Bilder, Diashows oder Filme angezeigt werden. Da die Videodaten direkt und unkomprimiert übertragen werden, findet eine Darstellung in Echtzeit statt.

 

Im folgenden soll eine für eine Eisenbahngesellschaft realisierte Übertragungsstrecke näher betrachtet werden.