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Fehler bei Widerstands-Thermometern und deren Verminderung durch den SMT 160-30

Bei Messungen mit Widerstandsthermometern können konstruktions- oder meßtechnisch bedingte Einflüsse das Meßergebnis verfälschen. Im folgenden werden die wichtigsten Effekte, die zu Fehlmessungen führen können, erläutert: Anders als bei Pt100, NTC's oder Thermoelementen, die Temperaturänderungen in kleinsten Spannungs- oder Stromunterschieden anzeigen, steckt die Temperaturänderung beim SMT160-30 in dem PWM-Signal. Dies hat für den Anwender folgende Vorteile:

  • Permanente Überwachung des Sensors und der Zuleitung:
    Durch die Impulse des PWM-Signals kann ein Defekt des Sensors, eine Zuleitungsunterbrechung oder ein Zuleitungskurzschluß sofort detektiert werden. Der Sensor ist somit unter der ständigen Überwachung des Mikrokontrollers.
  • Kein Einfluß des Isolationswiderstandes auf das Meßergebis:
    Bei schlechten Isolationsmaterialen oder durch eindringende Feuchtigkeit kommt es bei Widerstandsthermometern zu weiteren Meßfehlern. Durch die im Sensorelement integrierte Auswerteelektronik und wegen des digitalen Ausgangssignals wirken sich diese Probleme auf das Meßergebnis des Sensors nicht aus.
  • Kein Einfluß von parasitären Thermospannungen auf das Meßergebnis:
    An den Verbindungsstellen zweier unterschiedlicher Metalle werden Thermospannungen erzeugt. Derartige Metallübergänge treten beim Widerstandsthermometer an den Zuleitungen auf und beeinflussen das Meßergebnis von Widerstandsthermometern erheblich. Beim SMT 160-30 wirkt sich dieses Problem durch das digitale Ausgangssignal jedoch nicht aus.
  • Kein Einfluß der Meßleitung auf das Meßergebnis:
    Bei Messungen mit Widerstandsthermometern gehen die Leitungswiderstände in das Meßergebnis mit ein. Durch das digitale Signal des SMT 160-30 haben Zuleitungswiderstände keinen Einfluß. Es muß somit keine Kompensation einer Nullpunktverschiebung durchgeführt werden.

Weiterführende Informationen zum SMT160-30

Der digitale Temperatursensor SMT160-30